Johann Lafer

Meine Leibspeisen aus Österreich

Cover: Meine Leibspeisen aus Österreich
Haymon Verlag, Innsbruck 2000
ISBN 9783852183183
Gebunden, 160 Seiten, 25,46 EUR

Klappentext

Sein erstes umfangreiches Österreich-Kochbuch präsentiert Johann Lafer anlässlich der Expo 2000 in Hannover. Es enthält 60 Rezepte in Text und Bild, alles aus der traditionellen österreichischen Küche mit dem besonderen innovativen i-Tüpfelchen a la Lafer. Alles wird verständlich dargeboten, für jeden gut nachkochbar, der einigermaßen mit Herd und Kochlöffel vertraut ist. Dazwischen gibt es zu den einzelnen Kapiteln (Vorspeisen, Suppen, Fleisch, Fisch, Desserts, Mehlspeisen) doppelseitige Farbfotos mit passenden Österreich-Motiven und kulinarisch-kochgeschichtliche Notizen zum jeweiligen Thema. Geschrieben sind diese feuilletonistischen Exkurse von dem wie Lafer in der Steiermark beheimateten Fachpublizisten August F. Winkler, wobei er Lafers Erinnerungen und Erfahrungen mit verarbeitet. Auch dem österreichischen Wein ist - neben den Weinempfehlungen zu den einzelnen Gerichten - ein eigenes Kapitel gewidmet.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 15.11.2000

In einer Doppelrezension bespricht Monica Weber-Nau zwei Kochbücher des renommierten "Star- und Fernsehkochs" Johann Lafer.
1.) Johann Lafer: "Lebenslust und Tafelfreuden" (DuMont)
Die Rezensentin deutet in ihrer Besprechung an, dass dieses Buch nicht für Leute wie sie gemacht ist. Nicht nur, dass man als Hobbykoch über einige Vorkenntnisse verfügen müsse, um die Gerichte nachkochen zu können. Auch die Materialbeschaffung dürfte ihrer Meinung nach die meisten Leute vor unlösbare Probleme stellen - abgesehen von dem erheblichen Zeitaufwand, den das Nachkochen erfordert. Als reines Kochbuch ist der Band daher, wie sie anmerkt, nur bedingt nützlich. Vielmehr handele es sich bei diesem Band um eine "Biografie (Lafers) und PR-Show in einem", die eher für Lafer-Fans interessant sein dürfte. Außerdem moniert Diefenbach, dass Lafer das Buch zu Werbeauftritten für "Küchenhersteller und Kochtopffabrikanten" nutzt. Die Fotos von Wolfgang Wesener jedoch gefallen ihr ausgesprochen gut: "Ästhetik pur", schwärmt die Rezensentin.
2.) Johann Lafer: "Meine Leibspeisen aus Österreich" (Haymon)
Von weitaus größerem praktischen Nutzen sei dieses Österreich-Kochbuch Lafers, findet die Rezensentin. Der Arbeitsaufwand halte sich in Grenzen und überhaupt findet sie die Rezepte verhältnismäßig gut "nachvollziehbar", so dass man beim Kochen nicht gleich die "Lust an der Zubereitung" verliert. Auch die Gliederung und die Weinempfehlungen zu jedem Rezept weiß sie durchaus zu schätzen.
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