Aus dem Norwegischen von Andreas Brunstermann. Ungemütliche Zeiten für Hauptkommissar William Wisting: Wegen des Vorwurfs, Beweise manipuliert zu haben, wird er vom Dienst suspendiert. Der Fall, um den es geht, liegt schon siebzehn Jahre zurück, gilt aber bis heute als einer der aufsehenerregendsten der Kriminalgeschichte Norwegens. Damals war die junge Cecilia Linde erst verschwunden und wurde dann ermordet aufgefunden. Wisting hatte den Täter überführen können, doch nun stellt sich heraus, dass die Beweise gefälscht waren eine Topstory für die Medien.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 08.02.2014
Peter Henning nutzt Jörn Lier Horsts neuesten Krimi "Jagdhunde" um sich einmal grundsätzlich für diesen Autor in die Bresche zu werfen. Der Autor ist im richtigen Leben Polizist und kennt daher den Ermittleralltag so gut wie kaum jemand sonst. Seine Erfahrungen, meint Henning, verdichte Autor zu beeindruckenden Milieuschilderungen und glaubwürdigen Charakteren. Vor allem kommen Horsts Fälle aus einer Welt, die mit uns noch etwas zu hat, betont der Rezensent, Serienkiller hat dieser Autor nicht nötig.
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