Jörg Guido Hülsmann gelingt es mit dem vorliegenden Band, gerade dem mit libertären Positionen noch nicht vertrauten Leser neuartige, teils auch provozierende Einsichten zu vermitteln. Der Bogen spannt sich von historischen Grundlagen des Liberalismus bis hin zur aktuellen Tagespolitik. Dabei wird in allen betrachteten gesellschaftlichen Bereichen deutlich: Der Staat ist nicht die Lösung, sondern selbst das Problem, da er stets marktwirtschaftliche und damit effiziente Alternativen behindert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 25.04.2008
Rezensent Gerd Habermann freut sich über die neue Reihe "Lichtschlag", in der unter anderem auch dieser Essayband von Jörg Guido Hülsmann erschienen ist. Die Reihe hat sich thematisch dem klassischen Liberalismus verschrieben - auch wenn sie dessen Grenzen "gelegentlich weit überschreitet" - und bietet nach Meinung des Rezensenten auch jenen Lesern anregenden Stoff, die "in Sachen Naturrecht oder Zwangsgewalt des Staates" anderer Meinung sind. Der Libertär Hülsmann zum Beispiel plädiere für die Abschaffung der Arbeitslosenversicherung und in letzter Konsequenz sogar für die "Abschaffung des Staates." Damit weiche der Autor allerdings, wie der Rezensent informiert, von Ludwig von Mises ab, als dessen Biograf er sich einen Namen gemacht hat.
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