Die tief verwurzelte Verflechtung von Geld und Macht ist ein Erbe, das seit der Gründung der USA besteht und zur DNA der mächtigsten Nation der Welt gehört. Dieses Buch beleuchtet, wie Superreiche, von den Gründervätern bis hin zu Elon Musk und Co. die amerikanische Politik beeinflussen und dabei gleichzeitig die Demokratie nicht nur in den USA sondern weltweit gefährden. Trotz zahlreicher Reformversuche wächst die Macht des Geldes seit Trumps Wiederwahl unaufhaltsam. Wird es der ältesten Demokratie der Welt gelingen, die Macht der Oligarchen zu brechen und ihre demokratischen Grundwerte zu bewahren?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 12.01.2026
Gerade in den USA nimmt der Einfluss von Superreichen in den letzten Jahren erschreckend zu: Julian Heißler schaut sich Rezensentin Ursula Weidenfeld zufolge genau an, wie Musk, Bezos und Co schon länger die Politik mitbestimmen. Wahlkämpfe sind teuer, für ihre Unterstützung verlangen die Milliardäre dann auch ganz selbstverständlich Konzessionen wie "schwache Wettbewerbsbehörden" oder die Einstellung von Verfahren gegen sie, erfahren wir. Das erkläre Heißler auch mit einem Blick in die Geschichte der USA: Reichtum als "politische Währung" habe es schon zu Zeiten George Washingtons gegeben. Weidenfeld hätte sich abschließend nur gewünscht, dass der Autor auch Potentiale zur Veränderung in seinem ansonsten starken Buch aufzeigt.
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