Joachim Zelter

Das Gesicht

Roman eines Schriftstellers
Cover: Das Gesicht
Klöpfer und Meyer Verlag, Tübingen 2003
ISBN 9783937667546
Gebunden, 222 Seiten, 19,50 EUR

Klappentext

Ein gefeierter Schriftsteller auf Lesereise, quer durch die Republik, jeden Abend in einer anderen Buchhandlung, in einem anderen Saal. Auf dem Umschlag des Buches, aus dem er liest, nur sein Gesicht, ohne Namen, ohne Titel. Auch der Inhalt ist leer, namenlos, geradezu unverständlich, der fürchterlichste Roman, den er kennt. Das Buch ist auch nur der Vorwand, ist bloß der Anlaß für das Gesicht auf dem Cover. Denn, der Zufall will es, der Lesungsreisende sieht aus wie ER, der legendäre, weltberühmte, längst verstorbene Autor Vasicek. IHM sieht er ähnlich, ganz und gar.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2004

Pia Reinacher wirkt bereits der Thematik des Romans von Joachim Zelter etwas überdrüssig. Es geht um einen Autor in den Fängen des Literaturbetriebs, erklärt die Rezensentin und sie meint, dass daraus durchaus eine "schnittige Satire" hätte werden können. Für einen über 200 Seiten dicken Roman allerdings findet sie den Stoff nicht ausreichend und sie meint, dass das Buch irgendwann nur noch die "kokette Wiederholung" eines hinlänglich bekannten "Phänomens" darstellt. Wenn sie einzelne Beobachtungen auch als durchaus komisch und treffend lobt, kritisiert sie den Roman insgesamt als literarisch nicht überzeugend. Denn selbst bei noch so vielen treffenden Pointen und "witzigen Spitzen" gegen die gegenwärtige Verlagspolitik wird aus dem Buch eben trotzdem "kein spannender Roman", so die Rezensentin bedauernd.
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