Jeffrey Yang

Ein Aquarium

Gedichte
Cover: Ein Aquarium
Berenberg Verlag, Berlin 2012
ISBN 9783937834573
Kartoniert, 93 Seiten, 19,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Beatrice Faßbender. Über dem Ozean ist der Horizont unendlich, und auch die Grenzen der Dichtung sind nicht auszu­machen in diesem Debüt. Vom Meer aus betrachtet Jeffrey Yang die Welt, den Menschen und seine Kulturen, Wissenschaften, Geschichte(n), Poesien, Philosophien und Religionen. Sein Blick reicht weit über die Gegenwart und die Grenzen der USA hinaus: von Hawaii über das alte ­Ägypten, von den Olmeken über Jules Verne bis Vishnu, Google, Aristoteles, Borges - all dies und viel mehr findet in diesem maritimen Alphabet Platz zwischen ­Flunder, Seetang, Mondfisch und Hummer.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.01.2013

Bisher hätten sie höchstens aufs Meer geschaut, aber sich nie in dessen Tiefe vorgewagt, bemängelt Harald Hartung die Dichterseelchen. Das ist vorbei. Jeffrey Yang kennt die Meeresbewohner von A bis Z und erschafft ein lyrisches Aquarium, in dem es vor Algen und Anemonen, Krabben und Quallen nur so wimmelt, wie der Rezensent staunend feststellt. Doch damit nicht genug, meint Hartung, der Autor ist nicht nur Poeta doctus der Meereskunde, er stellt auch jede Menge Bezüge her zur Philosophie, zu Ökologie und Kulturkritik. Als Kulturgeschichte aus Unterwasserperspektive mit Biss bezeichnet der Rezensent den Band; namentlich geißelt der engagierte Dichter übrigens die amerikanischen Atomversuche.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.10.2012

Zur Freude des Rezensenten Nico Bleutge hat der Berenberg Verlag eine Lyrikreihe eröffnet, deren erste Bände von Sergio Raimondi und Jeffrey Yang schon mal seinen Beifall finden. Der 1974 geborene amerikanische Lyriker Jeffrey Yang beschäftigt sich in seinem Lyrikband "Aquarium" mit Wasserbewohnern, wobei er gleichermaßen ihren Bewegungen nachspürt und ihnen damit in den Augen des Rezensenten Leben einhaucht. "Forschung und Traum" finden in Yangs alphabetisch geordnetem Aquarium zusammen, von Beatrice Fassbender ansprechend ins Deutsche gebracht, lobt Bleutge, den der Band als Auftakt der neuen Lyrikreihe hoffnungsfroh stimmt.
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