Herausgegeben von Jan Knopf. Den Unkenrufen, Bertolt Brecht sei "out", steht die Tatsache entgegen, dass die Theater seine Dramen neben und nach Shakespeare am meisten spielen und damit deren herausragende theatergemäße Ästhetik erwiesen haben. Das Handbuch in fünf Bänden, das mit dem ersten Band zu den Stücken eröffnet wird, liefert dazu das interpretatorische Fundament, indem es die Vieldeutigkeit der Texte offen legt und praxisbezogen ihre Spielbarkeit herausarbeitet. In 55 monografisch angelegten und auf dem aktuellen Forschungsstand basierenden Artikeln bietet Band 1 überraschende Einsichten auch in bekannte Texte Brechts.
Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…