Herausgegeben von Jan Knopf. Den Unkenrufen, Bertolt Brecht sei "out", steht die Tatsache entgegen, dass die Theater seine Dramen neben und nach Shakespeare am meisten spielen und damit deren herausragende theatergemäße Ästhetik erwiesen haben. Das Handbuch in fünf Bänden, das mit dem ersten Band zu den Stücken eröffnet wird, liefert dazu das interpretatorische Fundament, indem es die Vieldeutigkeit der Texte offen legt und praxisbezogen ihre Spielbarkeit herausarbeitet. In 55 monografisch angelegten und auf dem aktuellen Forschungsstand basierenden Artikeln bietet Band 1 überraschende Einsichten auch in bekannte Texte Brechts.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…