Unter Mitarbeit von Thomas Küpper und Timo Skrandies. Walter Benjamins Werk lebt. Die Radikalität seines Denkens und die Vielfalt seiner Impulse wirken bis heute in Philosophie, politischer Theorie, Medien- und Kulturwissenschaft, Literaturgeschichte und Ästhetik fort. Das interdisziplinär angelegte Benjamin-Handbuch lässt den Leser eintauchen in Leben, Werk und Rezeption. Systematisch informiert es über Einzelschriften und Textgruppen und eröffnet einen konstruktiven Zugang zu den verborgenen Schätzen der inzwischen abgeschlossenen Edition der Gesammelten Schriften.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Walter Benjamin, so erklärt uns Burkhardt Lindner im ersten Satz der Vorbemerkung zu dem von ihm herausgegebenen Benjamin-Handbuch, sei "von allen deutschen Intellektuellen der Weimarer Republik und ihres vom Hitlerreich aufgezwungenen Exils der philosophisch Gewichtigste und der wirkungsgeschichtlich Lebendigste". Wer sich von so viel superlativ-seligem PR-Trompetenklang abgestoßen fühlt und darum das Buch beiseite legt, zeigt zwar gute Reflexe, begeht aber dennoch einen Fehler... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 06.12.2006
"Unbestritten nützlich", ja sogar für jede weitere Beschäftigung mit Walter Benjamin "unerlässlich" (und zwar für Liebhaber und Fachmann gleichermaßen) findet Rezensent Martin Lüdke dieses Handbuch, dessen Herausgeber von ihm als "Benjamin-Kenner" ausgewiesen wird. Aus seiner Sicht bildet das Buch den Endpunkt einer Entwicklung, die mit der Edition von Benjamins "Gesammelten Schriften" Anfang der Siebziger Jahre begonnen habe, nämlich die akademische Auseinandersetzung mit dem zu seinen Lebzeiten verkannten Philosophen auf der Basis einer sicheren Textgrundlage. Der Band bringt Lüdke zufolge "Publikations-.und Wirkungsgeschichte" ebenso schön und sinnvoll aufbereitet "auf die Reihe", wie den heutigen Forschungsstand, bibliografische Angaben inklusive. Besonders hervorgehoben wird ein Beitrag Sigrid Weigels über Benjamins Kafka-Überlegungen. Leider seien im Preis auch "gelegentliche Ausrutscher" einbegriffen, teilt uns der Rezensent außerdem augenzwinkernd mit, und rügt Thomas Küpper und Timo Skrandies als "akademische Phrasendrescher".
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…