Jacopo Staraca

The Devil in the Smiling Woods

Cover: The Devil in the Smiling Woods
Cross Cult Verlag, Ludwigsburg 2026
ISBN 9783986669096
Kartoniert, 144 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Wie weit kann die Menschheit gehen, bevor die Natur sich rächt? Eine beschauliche amerikanische Kleinstadt leidet an einem kollektiven Trauma: Vor zwei Jahren sind dutzende Menschen einfach verschwunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Als nun erneut Bewohner der Stadt verschwinden, liegt der Verdacht nahe, dass das Böse nach Emmanuel Parish zurückgekehrt ist. Eine Gruppe junger Studenten beginnt zu ermitteln, doch sind sie auch bereit für die Wahrheit, die sie finden werden?

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 29.10.2026

Jacobo Staracas Graphic Novel ist nicht nur eine clever konstruierte Parabel, findet Rezensentin Simone Buchholz, sondern auch richtig spannende Unterhaltungslektüre. Wobei der hohe Grad an Unterhaltsamkeit diesen Text nicht weniger anspruchsvoll macht! Mit etlichen Lücken, Zeitsprüngen und Ebenenwechseln fordert Staraca seine Leserinnen und Leser. Langatmige Erklärungen und Wiederholungen, damit auch der letzte noch verstanden hat, worum es geht, spart sich dieser Autor. Auch auf billige Effekte kann Staraca verzichten, lesen wir. Stattdessen setzt er auf die Wirkung von Farben, von Nuancen, auf sein erzählerisches Geschick und: einen starken Plot. Nachdem zum wiederholten Male mehrere Menschen spurlos im Wald verschwunden sind, macht sich eine kleine Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen auf die Suche nach den Verschollenen. Handys und das Internet gibt es nicht in dieser Welt, stattdessen sind die Heldinnen und Helden mit Notizblöcken, Eisenstangen und Äxten ausgestattet gegen all das, was da so lauert im Wald. Und das sind: ein skrupelloser Pharmakonzern, ein gieriger Bergwerksbetreiber und: der Teufel selbst. Anschaulich, atmosphärisch und unterhaltsam erzählt Staraca in dieser Geschichte von den Übeln unserer Zeit: Ausbeutung, Klimakrise und "das große, allesfressende Nichts", so die Rezensentin.
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