Jack Welch

Was zählt

Die Autobiografie des besten Managers der Welt
Cover: Was zählt
Econ Verlag, München 2001
ISBN 9783430195683
Gebunden, 370 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Jack Welch, Vorstandsvorsitzender von General Electric, ist überall auf der Welt Vorbild für Manager aller Branchen. Mit beispielloser Dynamik hat der weltweit wohl meistbewunderte Unternehmenschef General Electric zu einem Symbol für erfolgreiches Wachstum, mitreißende Führung und rasant steigende Aktienkurse mit entsprechenden Dividenden gemacht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.11.2002

Jack Welch ist ein Mann der alten Schule. Er nennt sich selbst den besten Manager der Welt und hat wegen seines rabiaten Führungsstils den Spitznahmen "Neutronen-Jack" bekommen. Laut Robert Fieten schildert Welch in seiner Autobiografie recht anschaulich, wie dieser Name zustande gekommen ist. Im ersten Teil erfahre der Leser etwas über die Persönlichkeit des "härtesten Managers der Welt". Der zweite Teil sei, so Fieten, vor allem für Manager lesenswert, da Welch anschaulich von seiner hemdsärmeligen, aber erfolgreichen Unternehmensführung erzählt. Das Buch vermittele "subjektiv gefärbte Einblicke in das Innenleben eines Konzerns, der zumindest bis vor wenigen Monaten noch als Paradebeispiel des amerikanischen Wirtschaftsmodells galt". Laut Fieten hält der Leser ein flott geschriebenes Buch in Händen, "dass Managern und Beobachtern der Szenerie einen detaillierten Einblick in die Führungswelt eines ? sehr erfolgreichen Unternehmenslenkers vermittelt". Das angekratzte Image, das der mittlerweile pensionierte Welch wegen seiner fragwürdigen Bilanzierungspraxis hat, werde von der Autobiografie allerdings nicht thematisiert.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.10.2001

Jack Welch arbeitete 41 Jahre für den Megakonzern Genereal Electric (GE), davon 20 immerhin als Geschäftsführer. Offensichtlich hält er sich (oder der Verlag ihn) für den besten Manager der Welt - und der Erfolg gibt ihm recht, schreibt Peter Felixberger. GE sei das Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung. Dennoch langweilt ihn die "Erbsenzählerei des Erfolgreichen", die Welch in seiner Autobiografie betreibt. Felixberger stellt sich das so vor: Welch hat seine alten Terminkalender hervorgesucht und seinen Ghostwriter mit sämtlichen Besprechungsnotizen zugeschüttet. Ein unglaubliches Namedropping ist die Folge, versetzt mit Managerweisheiten über den Umgang mit Mitarbeitern: Motivierung, differenzierte Behandlung und Belohnung im Siegerteam lautet das Motto. Der zweite Teil des Buches ist darum letztlich langweilig, findet Felixberger, auch wenn die Autobiografie eigentlich nach dem Schema eines Hollywood-Dramas aufgebaut sei: entbehrungsreich aber kurzweilig die frühen Jahre nahe Boston, wo Welch als Sohn irischer Einwanderer aufwuchs, langweilig dann der Erfolg und das Rechthaben.

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