Aus dem Russischen von Brigitte van Kann. Herausgegeben von Peter Urban.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.01.2005
Dieser Band ist, so Ralph Dutli, die wohl kaum noch zu übertreffende Entdeckung des Tschechow-Jahres. Es erinnert sich, fünfzig Jahre später, der einstige Freund der späten Lebensjahre des Dichter, der erste russische Literaturnobelpreisträger, Iwan Bunin. Fast sei es nicht zu glauben, wie ein Autor über den anderen derart "respektvoll und hellhörig, so kompetent und uneitel" schreiben könne - und umso erstaunlicher und erfreulicher. Fertig geworden ist Bunin zwar nicht mit diesem Werk, aber auch die nach seinem Tod vorgefundenen Fragmente enthalten eine "Fülle präziser Anekdoten und sprechender Szenen", die diesen Band zum wahren Schatz für jeden Tschechow-Freund machen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…