Irre ist weiblich

Künstlerische Interventionen von Frauen in der Psychiatrie um 1900
Cover: Irre ist weiblich
Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2004
ISBN 9783884232187
Broschiert, 264 Seiten, 29,90 EUR

Klappentext

Mit 276 farbigen und s/w. Abbildungen. Herausgegeben von Bettina Brand-Claussen und Viola Michely. Katalog zur Ausstellung in der Sammlung Prinzhorn im Altonaer Museum in Hamburg 2004, Norddeutsches Landesmuseum, 2005. Um 1900 waren in psychiatrischen Anstalten deutlich mehr Frauen als Männer interniert, doch nur wenige ihrer Arbeiten wurden als Kunstwerke anerkannt und aufbewahrt. Wer waren diese gesellschaftlich marginalisierten Frauen? Was waren ihre künstlerischen Intentionen? Viele Arbeiten werden zum ersten Mal ausgestellt. Eine besondere Rarität ist ein großer Bildteppich, den Emma Mohr in der Anstalt Halle-Nietleben als Protestbrief zwischen 1872 und 1876 gestickt hat (Leihgabe aus Privatbesitz).