Aus dem Niederländischen von Birgit Erdmann. Dem Buch "Ich wünschte" steht ein Vorwort voran, in dem die Entstehungsgeschichte der Porträts erzählt wird. Die Künstlerin Ingrid Godon hat alte Fotos und Postkarten gesammelt und in Anlehnung daran Porträts gemalt. Aus diesen wollte der Verlag Lannoo einen Bildband machen. Als der bekannte Autor Toon Tellegen davon hörte, bot er an, zu den Bildern kurze Geschichten beizusteuern. Daraus entstanden "literarische Miniaturen": kurze, pointierte Texte, die den eigentümlichen Gesichtern zugeordnet wurden. So entsteht ein sehr persönlicher Leseeindruck.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 31.05.2013
Nein, Rezensentin Catrin Lorch ist nicht recht überzeugt. Das Buch sei anders als andere Bilderbücher, gewiss. Die Zeichnungen der Figuren in ihrer schwebend altmodischen Art gefallen ihr. Die Texte sind wie Gedichte, oder sehr moderne Kurzprosa. Aber dann sind ihr die Figuren doch zu unverbunden, auf zu unklare Art poetisch. So was eignet sich gut für Kinderbuchpreise, konstatiert sie, aber eignet es sich auch für Kinder?
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…