Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Nora ist überhaupt nicht begeistert: Sie muss den Sommer bei ihrer Oma auf dem Land verbringen, obwohl sie sie kaum kennt. Doch dann lernt sie Abbas kennen, den Jungen mit den grünsten Augen, die sie je gesehen hat. Und der ihren Magen kribbeln lässt wie Brausepulver. Aber warum hat Abbas Angst vor Dorrit aus dem Café? Warum gibt es Regeln, die für Abbas gelten, aber nicht für Nora? Und welches Geheimnis haben Noras Oma und Abbas' Vater?In diesen Ferien passiert einfach alles, und es wird der beste Sommer überhaupt! Der Sommer, in dem einfach alles passiert ist - eine Erzählung über die erste Liebe und darüber, dass die Welt manchmal ganz schön kompliziert ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2024
Die Themen Diskriminierung und Ausgrenzung kennt Rezensent Steffen Gnam schon von der norwegischen Autorin Iben Akerlie, in ihrem neuen Jugendbuch geht es um Nora, die auf dem Land bei ihrer Oma Urlaub macht, und Abbas, dessen Eltern aus Afghanistan geflohen sind. Abbas ist dabei immer wieder Alltagsrassismus ausgesetzt, beispielsweise wird er von einer Cafébesitzerin des Klauens verdächtigt, verrät Gnam, bis es Nora reicht und sie zu einer wütenden antirassistischen Rede ansetzt. Für den Kritiker schreibt Akerlie lebendig, fast physisch greifbar und motiviert mit ihrem Buch, sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen.
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