Mit vielen Fotos. Jahre nach dem Selbstmord von Richard Brautigan setzt sich seine Tochter an den Schreibtisch und berichtet. Der Vater, eine Ikone der amerikanischen College-Jugend zu Zeiten der Beat Generation, und seine Bücher "ein Grund, das Leben zu lieben" (Philippe Djian), so bleibt Richard Brautigan weiterhin einer großen Anhängerschaft mit seinem so einzigartigen wie zeitlosen Werk im Gedächtnis. Ianthe Brautigan schreibt, und sie geht dabei einen eigenen und mutigen Weg: "Dieses Werk ist sehr persönlich. Es ist keine Biografie meines Vaters. Er muss nicht erklärt werden. Alles, was für ihn wichtig war, kann man zwischen den Seiten seiner Bücher finden. Und es ist auch keine Biografie von mir, genausowenig wie ein öffentliches Aufrechnen unserer Beziehung oder eine Nähkästchenplauderei über eine Berühmtheit. Stattdessen sind es die Erinnerungen einer jungen Frau an ihren eigenen Schmerz und daran, was in ihr selbst vorging, während sie sich mit den Rätseln um das Leben und den Tod ihres Vaters beschäftigte."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…