Aus dem Englischen von Barbara Slawig. igentlich soll Robbie Werkzeugmacher werden wie sein Vater, ein winziges Rädchen im gewaltigen Getriebe der Aetherfabriken von England. Doch Robert träumt von einem Leben jenseits der Schornsteine, von Wunderwesen und von Freiheit - und er ist entschlossen, selbst den allmächtigen Gilden entgegenzutreten. Der Aether hat England reich gemacht. Mit ihm lassen sich Brükken bauen, die ohne ihn einstürzen, und Dampfmaschinen, die explodieren würden - nur ein Zauberspruch ist nötig! Doch diese magische Macht wird von den Gilden eifersüchtig gehütet.
Gelungen findet Ulrike Meitzner diesen Debütroman von Ian R. McLeod. Sie beschreibt das Buch als eine "Art materialistische Fantasy über das England von gestern, heute und morgen". In McLeods Bild einer Gesellschaft, die von einer leuchtenden, gasartigen Substanz abhängig ist, und in eine reiche Oberschicht und eine arme Arbeiterschicht zerfällt, findet sie durchaus Parallelen zu gegenwärtigen politischen und sozialen Situation. Streckenweise biete der Roman eine "fast ideologiekritische Lektüre". Zudem schreibt Meitzner dem Roman Züge eines Thrillers zu, mit dem üblichen "Die Suche nach den Schuldigen führt in höchste Kreise"-Plot.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…