James Hamilton-Paterson

Heilige der Trümmer

Roman
Cover: Heilige der Trümmer
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2009
ISBN 9783608937022
Gebunden, 284 Seiten, 21,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring. Der Erfolg seiner neuesten kulinarischen Invention ist fraglich: Nach dem Genuss einer Feldmaus-Vorspeise verstirbt ein britischer Adliger bei einem Dinner im Freundeskreis. Grund genug für Gerald Samper, von Beruf Ghostwriter, sich beleidigt in die Toskana zurückzuziehen. Wo einst sein Haus stand, das einem Erdrutsch zum Opfer fiel. Dort widmet er sich nicht nur dem Libretto einer Oper, sondern ebenso hingebungsvoll der Vermarktung eines aufblühenden Lady-Diana-Kultes. Auch im dritten Teil der Samper-Reihe gelingt Hamilton-Paterson eine rabenschwarze Komödie über launische Künstler, moderne Heilige und fragwürdiges Essen. Und nichts für schwache Nerven.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.02.2010

Bestens amüsiert hat sich Rezensent Hartmut Kasper bei der Lektüre des dritten Teils von James Hamilton-Patersons Trilogie um Gerald Samper. Dieser ist für ihn ein Exzentriker wie aus dem "englischen Exzentrikerbilderbuch": Ghostwriter für Prominente, Koch mit Hang zu absonderlichen Gerichten, Verfasser einer Lady-Di-Oper. Zwar scheint Kasper nicht nur diese Oper voll von Klischees, sondern der gesamte Roman. Aber das fällt für ihn nicht allzu negativ ins Gewicht. Denn er bescheinigt Hamilton-Paterson zum einen, diese Klischees ins "Groteske abgeschrägt" zu haben, zum anderen, wunderbar leichthändig und gut aufgelegt zu erzählen. Und so fühlt er sich von diesem burlesken Roman auch "blendend" unterhalten.
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