Die außergewöhnlichen Abenteuer des Doktor Dolittle in einer Neuübersetzung und mit einem Nachwort von Elke Heidenreich. Doktor med. John Dolittle aus Puddelby auf der Marsch weiß eine ganze Menge. Vor allem weiß er, dass man die Tiersprache sprechen muss, um ein guter Tierdoktor zu sein. Also lässt er sie sich von seinem Papagei Polynesia beibringen, damit er seinen neuen Patienten keine Senfpflaster verschreibt, wenn sie eigentlich eine schöne grüne Brille brauchen. Bald ist er so berühmt, dass sogar die Affen in Afrika nach ihm schicken und ihm bei seiner Abfahrt als Dank ein Stoßmich-Ziehdich schenken.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 23.03.2000
Burkhard Brunn lobt die Neuübersetzung des Kinderbuch-Klassikers aus den 20er Jahren von Gisbert Haefs. Besonders die in den USA als "rassistisch" inkriminierten Passagen habe er treffend übersetzt, "ohne der Political Correctness zu verfallen". Abstriche macht Brunn, was den unübertroffenen "charismatischen Stil" des Autors angeht; aber die Neuübersetzung sei "geschickt" ans Umgangssprachliche herangerückt, der ursprüngliche "Charme des Stils" und Buchs erhalten geblieben. Dazu gehöre auch, daß die Neuauflage wieder das von Lofting gezeichnete Titelcover zeige.
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