Seit der Öffnung des Archivs der Glaubenskongregation im Januar 1998 ist die Erforschung von Römischer Inquisition und Indexkongregation auf eine neue Grundlage gestellt. Der Band dokumentiert das Frankfurter DFG-Symposium vom Mai 2000, bei dem zum ersten Mal im deutschen Sprachraum ein repräsentativer Ausschnitt aus den laufenden internationalen Forschungen im Archiv geboten wurde.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.04.2002
Vor einigen Jahren erst sind die Archive der römischen Glaubenskongregation geöffnet worden, erste Ergebnisse der Sichtung durch die Wissenschaft werden nun nach und nach veröffentlicht. Dieser Sammelband geht zurück auf ein erstes Symposion aus dem Jahr 2000, es dominiert, wie der Rezensent (Kürzel Hg.) anmerkt "vorläufig die deutsche Optik". Für den Nicht-Fachmann interessant sind hier, wie er meint, nur zwei Aufsätze, der eine von Peter Schmidt über "Fernhandel und römische Inquisition", in dem es um Maßnahmen des Vatikans gegen protestantische Einflüsse in Italien durch deutsche Kaufleute geht, der andere von Dominik Burkard über "Repression und Prävention", der von der Zensur zu Zeiten des frühen Buchdrucks berichtet.
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