Maria ist verschwunden. Seit Monaten hat Herwig, mit dem sie seit fast dreißig Jahren verheiratet ist, nichts von ihr gehört. Dass sie ihren Job gekündigt und seinen Volvo mitgenommen hat, lässt zumindest hoffen, dass sie noch am Leben ist. Doch was ist passiert, mit ihrer Ehe, ihrer Liebe, ihrem gemeinsamen Leben? Hubert Achleitner schickt seine Protagonisten auf eine abenteuerliche Reise, die sie von den österreichischen Bergen quer durch Europa bis nach Griechenland führt. Und die für beide doch in erster Linie eine hochemotionale Reise in ihr Inneres bedeutet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.09.2020
Nils Kahlefendt rät Hubert Achleitner alias Hubert von Goisern bei seinen musikalischen Leisten zu bleiben. Achleitners literarisches Debüt jedenfalls, die Geschichte einer veritablen Midlife-Crisis und der Flucht davor, zündet laut Rezensent nicht, auch wenn der Autor den Soundtrack des Buches fachmännisch wählt und den ein oder anderen "schönen Einfall" hat. Zur Verzweiflung bringen Kahlefendt nicht zuletzt lahme tagespolitische Exkurse zu österreichischen Zuständen, Figurenpsychologie aus der Küche, ein klischeegepflasterter Roadtrip und sprachliche Komik der ungewollten Art.
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