Holger H. Mey

Deutsche Sicherheitspolitik 2030

Cover: Deutsche Sicherheitspolitik 2030
Report Verlag, Frankfurt am Main 2001
ISBN 9783932385117
Gebunden, 184 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Der Politikberater Dr. Holger H. Mey beschreibt ein spannendes Szenario mit denkbaren und realistischen Annahmen für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik am Beginn dieses Jahrtausends. Wie sieht das internationale Umfeld aus? Mit welchen Herausforderungen und Risiken sieht sich Deutschland konfrontiert? Wie verlaufen die Entwicklungslinien der Zivilisationsprozesse und des Völkerrechtes? Welche Zuspitzung bringen Bevölkerungs- und Umweltprobleme? Wie entwickelt sich die Rüstungstechnologie fort? Untersucht werden ausgewählte politische Akteure. Die Risiken für Deutschland werden beschrieben.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 22.11.2001

Was wird im Jahr 2030 sein, fragt der Rezensent mit dem Kürzel "bre" und stellt sich verschiedene Szenarien vor: Ein deutscher Bundeskanzler in einer Krisensituation, er greift zum Telefon und bespricht die sicherheitspolitische Lage. Doch mit wem? Darüber macht der Politikberater Holger H. May, Leiter des Bonner Instituts für strategische Analysen und ehemalige Referent für Sicherheitspolitik im Planungsstab des Verteidigungsministers, keine genauen Angaben, bedauert der Rezensent, der Mays Analyse aber trotzdem viele sicherheitspolitische Trends für die nächsten dreißig Jahre entnommen hat. Eins muss der Leser leider zur Kenntnis nehmen: Kriege wird es auch 2030 geben, klassische und asymmetrische, die westlichen Gesellschaften erwartet eine größere Verwundbarkeit, denn zu den neuen Kriegen zählen auch der "cyber war und Informationsoperationen", so "bre". Die Globalisierung und die weitere technologische Entwicklung jedenfalls werden die Kriege der Zukunft mitbestimmen, wenngleich sie nur wenig andere Regeln enthalten als die klassische Kriegsführung, schließt der Rezensent wenig optimistisch für die Zukunft.
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