Hilal Sezgin (Hg.)

Manifest der Vielen

Deutschland erfindet sich neu
Cover: Manifest der Vielen
Blumenbar Verlag, Berlin 2011
ISBN 9783936738742
Kartoniert, 230 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Mit einem Vorwort von Christoph Peters und Beiträgen von Feridun Zaimoglu, Deniz Utlu, Ilija Trojanow, Riem Spielhaus, Ali Sirin, Hilal Sezgin, Ekrem Senol, Aylin Selcuk, Jasmin Ramadan, Aiman Mazyek, Fereshta Ludin, Ali Kizilkaya, Mely Kiyak, Navid Kermani, Yasemin Karasoglu, Lamya Kaddor, Miyesser Ildem, Abdul Hadi Hoffmann, Kübra Gümüsay, Naika Foroutan, Ferdos Forudastan, Pegah Ferydoni, Sineb El Masrar, Neco Celik, Gabriele Boos-Niazy, Imran Ayata, Katajun Amirpur, Bekir Alboga, Hatice Akyün.
Um sich nicht abzuschaffen, muss Deutschland sich neu erfinden. Dreißig profilierte Autorinnen und Autoren schreiben über ihr Leben in Deutschland, über Heimat und Identität, über ihr Muslim- oder Nicht-Muslim-Sein anlässlich der Sarrazin-Debatte. Begriffe wie Migrant, Moslem, Deutscher, Fremder lösen sich dabei immer mehr auf, in den Vordergrund treten kritische Analysen und persönliche Geschichten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.03.2011

Mit großer Betroffenheit nimmt Rezensent Andreas Zielcke zur Kenntnis, dass die Islamkritik deutsche Muslime zu einem solchen Manifest treibt. Dass die knapp 30 Autorinnen und Autoren dann nicht eine Verteidigung der deutschen Muslime, sondern eine "Verteidigung Deutschlands gegen seine populären Verächter" vorlegen, beeindruckt den Rezensenten sehr. Zielcke stellt ein Bemühen in den Texten fest, die "innere Spaltung" im Land überhaupt zu verstehen und sieht die Autoren in einem positiven Gegensatz zur ihren Gegnern, die doch immer nur "belehren" wollten, wie der Rezensent meint.

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