Henry Hobhouse

Sechs Pflanzen verändern die Welt

Chinarinde, Zuckerrohr, Tee, Baumwolle, Kartoffel, Kokastrauch. 4. Auflage
Cover: Sechs Pflanzen verändern die Welt
Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2001
ISBN 9783608910247
Gebunden, 400 Seiten, 25,05 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Franziska Jung. Die überarbeitete Neuauflage ist den größtenteils unbeachteten Helden gewidmet. Es sind Pflanzen, denen die Menschheit viele entscheidende Durchbrüche bei der Kolonisierung der Erde verdankt. Henry Hobhouse erzählt eine Natur-Geschichte, ohne die es keine Geschichte der Menschheit gibt, ergänzt um ein neues Vorwort und das etwa 100 Seiten umfassende Kapitel über den Kokastrauch, Coca-Cola, Kokain und Crack. Henry Hobhouse überrascht seine Leser mit einer Fülle historischer Einsichten und Querverbindungen: sechs Pflanzen, die den Geschichtsverlauf von der Renaissance bis in unsere Gegenwart maßgeblich beeinflußten. Vom Niedergang Chinas bis zum Aufstieg der deutschen Chemieindustrie, von der irischen Hungersnot bis zur indischen Bevölkerungsexplosion ...

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.05.2001

Nach Daniel Dreesmann ist dies vermutlich das "einzige 'botanische Geschichtsbuch'", das sich nicht nur an Spezialisten wendet. Botanische Vorkenntnisse sind also nicht erforderlich, beruhigt der Rezensent. Insgesamt zeigt er sich sehr angetan von dieser - aktualisierten - Geschichte um bedeutende Pflanzen, die die Welt veränderten, etwa Kartoffeln, Baumwolle oder auch der Kokastrauch. Dreesmann erzählt mit spürbarer Begeisterung von einigen Erkenntnissen, die er bei der Lektüre gewonnen hat, etwa welche Bedeutung der Kokastrauch für die körperliche Leistungsfähigkeit in den Anden hatte, gleichzeitig damit aber auch eine zunehmende Ausbeutung der Arbeiter einherging. Oder auch davon, dass ohne die malarialindernde Chinarinde viele Sumpfgebiete niemals hätten besiedelt werden können.
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