Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.02.2003
Karen Horn lobt die "sauberen, knapp präsentierten empirischen Analysen" des Autors -- mit deren Hilfe dieser zu dem Ergebnis kommt, dass "die Welle internationaler Megafusionen" von Großkonzernen in den letzten Jahren einer "kritischen wettbewerbspolitischen Begleitung" bedürften. Für den Autor, Leiter einer Forschungsabteilung am Institut für Weltwirtschaft (IfW), stünden zwar "die Chancen der Globalisierung im Vordergrund", dennoch sei für eine "globale Wettbewerbsordnung" die bisherige Zusammenarbeit nationaler Behörden noch "nicht ausreichend". Klodt plädiere dafür, "eine globale Wettbewerbsordnung bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf zu verankern." Ein "offener Club", mit der EU und den USA und weiteren Ländern "mit ausgebauter Wettbewerbspolitik" als seinen Mitgliedern, solle sich dann "zunächst auf das Verbot reiner Kartelle und die Kontrolle horizontaler Fusionen konzentrieren".
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