Der Autor, Jahrgang 1920, kommt unmittelbar nach dem im Jahre 1938 abgelegten Abitur zum Arbeits- und Wehrdienst. Er erlebt den Polenfeldzug, wird anschließend zum Artillerieoffizier ausgebildet und nimmt vom ersten bis zum letzten Tag am Kriegsgeschehen gegen die Sowjetunion teil. Das vorliegende Werk, niedergeschrieben in den neunziger Jahren, beginnt Anfang Mai 1945 mit der Kapitulation, die der Autor im jetzigen Tschechien erlebt. Seine Flucht scheitert an der Moldau und mündet in russischer Gefangenschaft, die nicht weniger als 8 1/2 Jahre dauern sollte. Das erste Gefangenenjahr lässt sich mit viel Glück ohne gesundheitliche Schäden überstehen. Es folgen die Jahre in diversen Lagern, wie sie von Hunderttausenden deutscher Kriegesgefangener in Russland erlebt worden sind.
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