David Lama

High

Genial unterwegs an Berg und Fels
Cover: High
Albrecht Knaus Verlag, München 2010
ISBN 9783813503869
Gebunden, 224 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Die Geschichte des west-östlichen Meisterkletterers David Lama ist die Geschichte eines Jungen, der schon früh herausgefunden hat, wofür er lebt: Felsen, Berge, Abenteuer. In den Bergen muss David nie nachdenken, um zu wissen, was er tun muss. An einem Finger kann er seinen Körper nach oben ziehen, alles passiert intuitiv wie atmen. Abitur, Freundin, Führerschein wozu? Ein Tag ist dann perfekt, wenn man eine Wand vor sich hat, die noch keiner geschafft hat. Ein Sommer ist dann perfekt, wenn man wochenlang nur dort unterwegs ist, wo kein Auto hinfährt, kein Handy Empfang hat. Ein Leben ist dann perfekt, wenn man alles ausprobiert. Die Hauptstadt Tirols heißt Innsbrooklyn und die Routen in den Alpen Banana Pancake und Desperation of the Northface. Und von dort aus geht s weiter nach Kirgisistan, Patagonien, in den Himalaya. Überallhin, wo es das gibt, was David sucht: geniale Felsen, maximale Freiheit, ultimativen Fun.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.2010

Ernst Horst hat sich mit David Lamas Buch fasziniert in die Welt eines Kletterers begeben und versichert, dass auch Menschen, die keine Ahnung von Sportkletterei haben, diese Memoiren eines gerade mal 20-Jährigen interessant findet werden. "Sympathisch" ist dem Rezensenten nicht nur, dass der Sohn eines tibetanischen Sherpas und einer Innsbrucker Mutter nach seinen sportlichen Abenteuern lieber zu Bier und Radler als zum Trendgetränk seines Hauptsponsors greift. Richtig bestrickend findet Horst die obsessive Leidenschaft Lamas, der schon mit sieben Jahren erstmals an einem Kletterwettbewerb teilnahm und heute zu den "zehn besten Kletterern" gehört, wenn man dem Rezensenten glauben darf. Horst muss einräumen, dass die Anzahl der Adjektive, die dem Sportler zur Beschreibung seiner Eindrücke zu Gebote stehen, eher beschränkt ist ("genial, super"), aber hier darf man schließlich keinen "Peter Handke" erwarten, so der Kritiker verständnisvoll.