Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.03.2000
Ein Junge schreibt auf, wie das war, als Anna noch jeden Freitag zum Babysitten der kleinen Schwester kam und worüber er sich mit ihr unterhalten hat. Herausgekommen ist ein "Roman über Sprache", der, wie Karl Riha schreibt, auf spannende Weise Kindern das Wesen der Sprache näherbringt, so wie "Sofie" es vor einigen Jahren mit der Philosophie gemacht hat ("Sofies Welt"). Von Leihwörtern und Synonymen geht es hinüber zum Thema Laut und Bedeutung, zum Sprachspiel und schließlich zur Frage, ob das Sprechen wohl angeboren ist und wie das Gehirn funktioniert. Die vielen Zitate, durch die Riha das Buch vor allem vorstellt, legen nahe, dass er Thema und Ausführung eigentlich nur bestätigen kann.
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