Illustrationen von Stefanie Scharnberg. Eigentlich mag Fräulein Bauer Haustiere überhaupt nicht, selbst mit Menschen tut sie sich ein bisschen schwer. Umso mehr wundert sie sich über sich selbst, als sie an einem stürmischen Regentag hinter der Mülltonne ein kleines Tier findet, das so erbarmungswürdig und verstrubbelt wie eine Flaschenbürste aussieht. Sie nimmt es mit in ihre ordentliche, saubere Wohnung. Was dann mit ihr und Tomtom ? so nennt sie den kleinen Rohrreiniger ? passiert, hätte sie sich nie träumen lassen. Tomtom stellt nicht nur das Leben von Fräulein Bauer gründlich auf den Kopf, sondern auch das einiger anderer Hausbewohner. Und ein bisschen leichter tut sich Fräulein Bauer dann auch mit den Menschen.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 16.11.2000
Das sehr normale, sehr zurückgezogene Fräulein Bauer nimmt ein seltsames Tier bei sich auf, und plötzlich verändert sich ihr ganzes Leben. Dabei lernt man ihre Nachbarin, den Hausmeister und Fräulein Bauers Chef kennen und Iris Mainka freut sich, denn das Ganze ist in Bild und Text "so lustig und liebenswert, dass es ein bisschen wärmer wird ringsum". Nicht schlecht, wenn der Winter kommt.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…