Man glaubt ihn schon lange zu kennen, doch wieviel Neues gibt es zu entdecken! Jetzt ist die erste Bildbiografie in Vorbereitung, die die Person Altenberg mit unbekannten Bildern und zahlreichen neu gefundenen, großteils unveröffentlichten Brieftexten als innovativen Schriftsteller und als originelle Gestalt, als modernen Mann im Wien um 1900 auf informative und amüsante Art kennenlernen lässt
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2003
Erna Lackner widmet sich in ihrer Besprechung des Buches über den Kaffeehausliteraten Peter Altenberg eingehend dessen skurriler Existenz im Wiener Fin de siecle. Sie referiert detailliert sein Leben als "Feuilletonist und hemmungsloser Schnorrer" und skizziert sein trauriges Ende in Depression, Armut und Alkoholismus. Über das Buch bemerkt sie lediglich, dass es erfreulicherweise kein "hagiografisches", sondern ein in die "Abgründe" der Altenbergschen Persönlichkeit führendes Buch geworden sei. Als besonderen Glücksfall preist die Rezensentin, dass Altenbergs Interesse an Fotografie und sein Vermögen, "optisch zu denken", die Herausgeber mit reichhaltigem Bildmaterial für ihr Buch ausgestattet hat.
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