Mit zahlreichen Abbildungen. Der reich ausgestattete Band entführt den Leser in die versunkene Welt der alten Kaiserstadt an der Moldau: Er verarbeitet über dreihundert historische Fotografien und zahlreiche unbekannte Schriftzeugnisse zu einem Bild der Prager Kaffeehäuser, Restaurants, Varietebühnen und Nachtlokale in den letzten Jahren der Donaumonarchie und in der Zwischenkriegszeit.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2000
Großformatig und reich ausgestattet ist der Band, erfahren wir von "haj". Muss er auch sein, schließlich geht es nicht nur um die "Dokumentation eines persönlichen Lebensraums" und die Veranschaulichung einer multikulturellen Stadt, sondern zugleich um das historische Bild einer ganzen Epoche, wie wir der Besprechung entnehmen. Da braucht es eben die Unzahl historischer Photographien, schriftlicher Zeugnisse und Anekdoten, die der Rezensent durchaus lobend erwähnt. Wenn im Vorbeigehen dann auch noch "signifikante Details" sichtbar gemacht und sogar "Irrtümer der bisherigen Kafka-Forschung" korrigiert werden können, wie es "haj" für den besprochenen Band vermerkt, kann seine Zustimmung ja nicht verwundern.
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