Im August 1756 überfällt Friedrich der Große ohne Kriegserklärung Sachsen. Vor der hochgerüsteten preußischen Armee flüchtet Friedrich August, Herrscher über Sachsen und Polen, zusammen mit seinem Premierminister Heinrich von Brühl, nach Warschau. Aber die Reichsgräfin von Brühl bleibt in Dresden und kapituliert nicht, während das Land geplündert wird. Sie schmiedet einen Plan... Getarnt durch ein Pseudonym, macht sie sich mit ihrer Kammerzofe auf den mühevollen Weg nach Leipzig, wo Friedrich der Große seine Audienzen hält. Kann man durch eine beherzte Tat die Geschichte verändern, einen barbarischen Krieg beenden? In seinem neuen Roman erzählt Hans Pleschinski von einem wenig bekannten Ereignis der deutschen Geschichte und von heimlichen Heldinnen. Ein Zeitroman über ein wenig bekanntes Ereignis deutscher Geschichte: Der Überfall Preußens auf Sachsen 1756 Friedrich der Große und seine Gegenspielerin Reichsgräfin von Brühl In der Kutsche unterwegs im Kriegsgebiet zwischen Dresden und Leipzi.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.10.2023
Einen gründlich recherchierten und "graziösen" historischen Was-Wäre-Wenn-Roman liest Rezensent Gustav Seibt bei Hans Pleschinski, der sich auf die Spuren eines Gerüchts begibt, man habe Friedrich den Großen 1757 vergiften wollen. Im Zentrum steht dabei die sächsische Reichsgräfin Maria von Brühl, die sich nach dem Einmarsch Preußens in Sachsen mithilfe der Literaten Gottsched und Gellert rächen will, erfahren wir. Dabei sind nicht nur die Vergiftungspläne zentral, sondern auch die lange, beschwerliche Reise, die die Reichsgräfin in klapprigen Kutschen über verschneite Pfade führt, wobei Seibt noch eine Menge von der Akkuratesse Pleschinskis lernen kann. Ein "ernster Spaß" über die Möglichkeiten, die es hätte geben können, über Geschlechterverhältnisse und auch ein "Appell an das bessere Sachsen" für den hingerissenen Kritiker.
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