Hans Landesmann

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum

Erinnerungen, aufgezeichnet von Karl Harb
Cover: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum
Paul Zsolnay Verlag, Wien 2011
ISBN 9783552055292
Gebunden, 206 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Mit Fotos. In Wien und Budapest studierte er Klavier, an der Sorbonne und in New York Chemie. Hans Landesmanns Metier aber ist das internationale Musikleben. Er gründete 1986 mit Claudio Abbado das Gustav Mahler Jugendorchester, er war als kaufmännischer Leiter und Konzertdirektor der Salzburger Festspiele und als Musikdirektor der Wiener Festwochen tätig. In seinen Erinnerungen erzählt er von der Begeisterung für neue Musik und von den Freundschaften mit Pierre Boulez, Maurizio Pollini oder György Ligeti. Und er legt Zeugnis ab davon, wie es seinem Bruder und ihm gelang, als jüdische Kinder den Zweiten Weltkrieg zu überleben.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 05.03.2011

Mit großem Vergnügen hat Rezensent Peter Hagmann die von Karl Harb aufgezeichneten Lebenserinnerungen des österreichischen Kulturmanagers Hans Landesmann gelesen. Ausführlich erzählt er die Lebensgeschichte von Landesmann nach: Der 1932 in Budapest als Sohn wohlhabender jüdischer Kaufleute geborene Landesmann war Chemiker und Kaufmann, bevor er Kulturmanager, Leiter der Wiener Konzertgesellschaft und Konzertdirektor zu den Salzburger Festspielen wurde. Hagmann findet in dem Buch, das sich für ihn stellenweise spannend wie ein Krimi liest, auch einen "schonungslosen" Einblick in die musikalische Szene Österreichs. Zugleich liest er es als Porträt eines großen Kulturmanagers, der in den besten musikalischen Kreisen verkehrt und dennoch menschlich geblieben sei.

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