Sind die Gedanken von Schöpfung und Evolution wirklich so unvereinbar, wie es die öffentlich ausgetragenen ideologischen Grabenkämpfe erscheinen lassen? Eine Zusammenfassung der Grundlagen, Einsichten und Grenzen beider Zugangsweisen zur Wirklichkeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.12.2009
Was Hans Kessler den in den letzten Jahren frisch aufgeflammten, aus den USA jüngst auch nach Europa zurückgekehrten Kontroversen um die Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit von Evolution und Glauben entgegenzuhalten hat, ist vor allem eins: der Hinweis darauf, es handle sich um eine falsche Alternative. Wissenschaftliche "Ursachen" und darauf nie und nimmer zu reduzierende "Gründe" dürfe man nicht miteinander verwechseln. Von aller christlich-fundamentalistischen Buchstabengläubigkeit hält Kessler ohnehin nichts. Sinnfragen werden von evolutionären Erklärungsmustern, da ist der Rezensent Eckhard Nordhofen mit dem Autor ganz einer Meinung, im Prinzip nicht berührt. Indem er für Differenzierung plädiert, mache Kessler, lobt Nordhofen, den Blick frei auf einen "weiten Horizont".
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