Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2000
Richard Kämmerlings hat das Buch sehr zwiespältig augenommen. Diese "Streitschrift für das utopische Denken" werfe zwar interessante Gedanken auf, sein essayistisches Vorgehen reiche aber dort nicht aus, wo Argumente statt Zitate gefragt sind. Die Theorien von Lacan und Levinas, mit denen der Autor gleichzeitig "hantiere", widersprechen sich, kritisiert der Rezensent, und außerdem sieht er den Autor immer wieder in die "Globalisierungsfalle" geraten, wenn er selbst individuelles Unglück mit weltweiten Entwicklungen erklärt. Am besten haben dem Rezensenten die Überlegungen zur Kunst gefallen, die er ausdrücklich lobt.
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