Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.05.2005
Lesenswert findet der "ab." zeichnende Rezensent diesen von Hanns-Werner Heister und Werner Kremp herausgegebenen Band, der dreizehn Studien über den Organisten und Komponisten Charles Ives (1874-1954) versammelt. Die Beiträge sind nach Ansicht des Rezensenten durch eine Verbindung von Biografie mit dem kompositorischen Werk gekennzeichnet. Deutlich werde etwa die Verschränkung von Ives lebenslanger Verehrung des eigenen Vaters, des Blasmusikdirigenten George E. Ives, mit seinen künstlerischen Neuerungen, vor allem in Sachen Polytonalität, Collagetechnik, Mikrotonalität und "transzendente" und surreale Werkkonzepte. Bedauerlich erscheint dem Rezensent bloß, dass in der Bibliografie die Sekundärliteratur hinter dem gegenwärtigen Stand zurückbleibt.
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