Die junge Psychologiestudentin Johanne lebt zusammen mit ihrer Mutter in einer WG in Oslo. Als sie eines Morgens aufwacht, entdeckt sie, dass die Tür ihres Zimmers verschlossen ist. Es ist der Morgen, an dem sie mit ihrer ersten großen Liebe, dem Musiker Ivar, zu einem sechswöchigen Urlaub nach Amerika aufbrechen wollte. Johanne hat Hemmungen, aus dem Fenster zu rufen, und so wartet sie darauf, dass ihre Mutter zurückkommt. Panik macht sich breit, aber auch das Gefühl von Ohnmacht, begleitet von einer unbändigen Wut...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.12.2002
Die Rezensentin mit dem Kürzel "akd" ist angetan von diesem Roman, der "den Leser von Anfang an in Bann zieht". Er handle von einer Psychologiestudentin, die von ihrer Mutter ins Zimmer geschlossen wird, damit sie nicht zu ihrer großen Liebe Ivar in die USA ausbüchst. Dabei mache sie sich auf die Suche nach "Wirklichkeit", und leide unter "der Diskrepanz zwischen den Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache und den Dingen". In der kurzen Rezension lobt "akd" die Autorin dafür, dass es ihr gelinge, das "alte Problem der abendländischen (Sprach-)Philosophie in ein neues Gewand zu kleiden".
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