Vor dem Hintergrund der geschichtlichen Entwicklung zeigt "Die Haut, in der wir leben" neben interessanten Phänomenen und Krankheitsbildern der Haut auch das Leistungsspektrum der modernen Dermatologie. Nahaufnahmen der Haut in diversen Lebensaltern und unterschiedlichen Lokalisationen erzählen bildhaft von den Strapazen unserer lebenslänglich geschundenen oder gepflegten "Umhüllung".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.09.2001
Die Autoren des Bandes sind zwei Züricher Dermatologen, die Palette der Beiträge zum Thema Haut ist, so Rolf-Bernhard Essig, so breit wie bunt. Es gibt Kurioses, Historisches, Fachliches. Am besten gefallen hat dem Rezensenten ein Beitrag von Günter Burg, der sich mit dem "skin terror" befasst, den Belastungen also, denen wir unsere Haut tagtäglich aussetzen (müssen). Was Burg dazu schreibt, findet Essig "drastisch-komisch". Aber auch über die anderen Texte verliert er kein kritisches Wort, als Ergebnis hält er fest: dass wir unserer Haut nach der Lektüre mehr Respekt entgegenbringen werden, "dieser einmalig vielgestaltigen, gewöhnlich unsichtbaren Landschaft".
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