Hauptbearbeiter: Gottfried Graf Finck v. Finckenstein und Christoph Franke. Die Handbücher sind die Nachfolger des ehemals von Justus Perthes herausgegebenen Gothaischen Genealogischen Hofkalenders und des Gothaischen Genealogischen Taschenbuchs. Das GGH stellt in seinen genealogischen Artikeln mitsamt historischen Einleitungen, Wappenabbildungen, Stammreihen und Ahnenreihen umfassend die Familien des deutschen Adels dar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.09.2015
Wahrscheinlich hat heute kaum ein Bürgerlicher eine Vorstellung davon, was der "Gotha" eigentlich ist, vermutet Werner Paravicini, die Adeligen, sogar die besonders kleinen, dürften nach wie vor nicht um ihn herum kommen, so der Rezensent. Das "Gothaische Genealogische Handbuch" versammelt aktuelle Informationen über den Adel, erklärt Paravicini: Ahnen und Nachkommen, Auf- und Abstiege einzelner Häuser, die feinen Unterschiede und Hierarchien zwischen Titeln, die richtigen Anreden für diese wie jene, Konfessionen, Berufe und Kontaktinformationen, fasst der Rezensent zusammen. Es gibt sogar eine Art "Katzentisch für Nachkommen aus nicht hausgesetzmäßiger Ehe", verrät Paravicini, was angesichts des mittlerweile relativ freien Heiratsverhaltens sogar des Hochadels bereits auf zukünftige Probleme aufmerksam mache. Dennoch dient der Gotha bis heute dem blauen Blut als "Schutzzaun der Selbstvergewisserung", weiß der Rezensent.
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