Übersetzt von Michael von Killisch-Horn unter Mitarbeit von Angelica Baader.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.10.2001
Es gibt nicht viele italienische Lyriker, die sich im deutschen Sprachraum größerer Bekanntheit erfreuen, weiß der Rezensent mit dem Kürzel "gds". Giuseppe Ungaretti (1888-1970) gehört zu ihnen, sowohl erfahrene Übersetzer als auch namhafte Dichter haben seine Werke ins Deutsche übertragen. Der vorliegende Band ist eine "wohl überlegte" Zusammenstellung, die die Herausgeber der Gesamtausgabe besorgt haben, meint "gds". Abgesehen von einigen stilistischen Eigenwilligkeiten - etwa in den "stark von Ingeborg Bachmann abhängigen" Übertragungen - hat "gds" die Spannung zwischen den beiden Polen Freude und Schmerz wiedergefunden, die Ungaretti für ihn charakterisiert.
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