Gianni Guadalupi

China

Eine Entdeckungsreise vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert
Cover: China
Frederking und Thaler Verlag, München 2003
ISBN 9783894054755
Gebunden, 336 Seiten, 60,00 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen meist farbigen Abbildungen.Kaum ein Land hat die Fantasie des Abendlandes derart beflügelt wie das sagenumwobene Riesenreich im Osten Asiens. Dieses Buch präsentiert in prachtvoller Aufmachung die Geschichte der Entdeckung Chinas durch den Westen. Komplett mit farbigen Stichen, Gemälden und Landkarten illustriert, lässt es die Faszination der zeitgenössischen Berichte wiederaufleben. Nicht erst seit den legendären Berichten des Marco Polo wussten die Gebildeten im Westen, dass sich in China eine hoch entwickelte Zivilisation befand, die in manchem dem Abendland weit voraus war. Schon vorher hatte es unterschiedlichste Kontakte gegeben. Der römische Kaiser Marc Aurel soll eine Expedition zu dem sagenumwobenen Reich gesandt haben, chinesische Händler reisten nach Arabien und Indien, und Franziskanermönche gelangten bis in die Mongolei. Warum es trotzdem so lange dauerte, bis ein auch nur rudimentäres Wissen von China im Westen Allgemeingut wurde, welche Rolle dabei Moden, Gerüchte und wirtschaftliche Interessen spielten und warum schließlich ein erbitterter Wettlauf um den Einfluss in China entbrannte - das ist eine Geschichte, die mindestens so spannend ist wie das Land selbst.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 21.08.2004

Dass die Entdeckung und Entwicklung Chinas faszinierend ist, steht für den LL. zeichnenden Rezensenten fest, auch wenn er einige Ironie in der Tatsache sieht, dass die Entdecker Chinas weniger zivilisiert waren als die entdeckten Chinesen. Überraschend ist für ihn jedoch, dass ein Band über China in der Flut von Büchern zum Thema noch so herauszustechen vermag wie der Bild- und Textband von Gianni Guadalupi, der selbst eine "faszinierende Entdeckungsreise zu den Entdeckungsreisen" darstelle. Der Leser profitiere in diesem Fall nicht nur von den äußerst informativen und zugleich kritischen Texten, sondern insbesondere auch von der Fülle an zeitgenössischem Bildmaterial, das einen anschaulichen Rahmen bilde.