Angelo Mojetta

Der Meeresatlas

Cover: Der Meeresatlas
Frederking und Thaler Verlag, München 2004
ISBN 9783894056353
Gebunden, 194 Seiten, 50,00 EUR

Klappentext

Aus dem Italienischen von Marion Pausch. Mit 6 Altarfalze, 22 Octavius-Aufklapptafeln, 461 Farbfotos und Abbildungen, 7 Karten. Die Meere der Welt sind immer noch größtenteils unerforschtes Gebiet. Meeresbiologen schätzen, dass 90 bis 95 Prozent aller im Meer lebenden Arten noch gar nicht entdeckt sind. Auch dies trägt bei zur ungebrochenen Faszination des Meeres, das die Menschen seit Anbeginn in seinen Bann zieht.
Dieser Bildband zeigt alle nur denkbaren Aspekte der Meere und Ozeane in ihrer ganzen Pracht: Phänomene wie Wellen, Gezeiten und Strömungen; Tiere wie Fische und Delfine, Muscheln und Algen, aber auch die Welt der zahllosen Kleinlebewesen und das mikroskopische Leben im Eis; geologische Phänomene wie untermeerische Vulkane, die mittelozeanischen Rücken und die Kontinentaldrift; die Schiffswracks am Meeresboden oder die Fischfarmen in der Nähe der Oberfläche. Es zeigt die Menschen, die vom Meer leben, und die Gefahren, die den Lebensraum Meer bedrohen. Dank der Bilder und der informativen Texte auf den großformatigen Klapptafeln entfalten sich die einzelnen Aspekte des Themas buchstäblich vor unseren Augen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.10.2004

Es ist ein Missverhältnis, klagt Frank Schätzing, wieviel wir mittlerweile über den Weltraum wissen, während zig Millionen Kubikmeter Wasser, die zu unserem Planeten gehören, nach wie vor terra incognita sind. Nun kommt doch Licht ins Dunkel, da es so wackere Meeresbiologen wie Angelo Renato Mojetta gibt, der unermüdlich für seine Sache schreibt und wirbt - einer der erfolgreichsten Wissenschaftsjournalisten Europas, behauptet Schätzing. Mojettas "Meeresatlas" hält der Rezensent für schlicht sensationell, allein das Fotomaterial, das der Mailänder Wissenschaftler zusammengetragen habt, erzeugt Zustände von Tiefenrausch, gesteht Schätzing und betont das Spektakuläre der Aufnahmen, insbesondere in den Kapiteln über Biolumineszenz und die Spielarten der Evolution, wobei sich Mojetta eben gerade nicht mit der Ablichtung einiger exotischer Meereswesen begnügt, wie Schätzing betont. Vor allem aber hat der Autor das Ganze im Auge, lobt er, das Meer, den Meeresboden, die Meeresbewohner, aber auch die angrenzenden Küsten und Wälder, ein gewaltiger Organismus, der durch Klimaveränderungen, Überfischung und Vergiftung äußerst bedroht sei, wie der "Meeresatlas" eindringlich vor Augen führe.
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