Muhammad Abdalwali, Abdalkarim Ar-Razihi, Ahmad Mahfuz Umar, Izzaddin Said Aahmad Nabila Az-Zubair und Said Aulaqi. Aus dem Arabischen
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.09.2004
Dass sich der deutsche Übersetzer Günther Orth in Jemen auf "literarische Spurensuche begeben hat" und nun einen Band mit Erzählungen und einem Kurzroman mitgebracht hat, freut Rezensentin Angela Schader. Die Texte schildern Auseinandersetzungen mit politischer Repression und individueller Perspektivlosigkeit und "wurzeln" allesamt in der "Härte der Alltagswelt." Mancher hiesige Leser mag sich an einigen "erzählerischen Unschlüssigkeiten" zwar stören, doch gerade in diesen Passagen wird "das Verlangen der Autoren, sich aus der Enge" der Realität zu befreien, "schmerzhaft" spürbar. Besonderes Lob zollt die Rezensentin dem Kurzroman Said Aulaqis', der die Geschichte dreier Künstler in der sozialistischen Republik Südjemen erzählt und dabei "geschmeidig-sprunghafte" Dialoge mit "gewürzter Bosheit" vereint. Wer "grantige Einsichten" aus dem Jemen haben möchte, wird Günther Orth also dankbar sein.
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