Gero von Randow

Genießen

Eine Ausschweifung
Cover: Genießen
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2001
ISBN 9783455112788
Gebunden, 240 Seiten, 17,38 EUR

Klappentext

Von Ohrenschmaus und Gaumenkitzel, Rausch und Rossini: Gero von Randow schreibt mit Sachkenntnis und Witz über die unterschiedlichen Aspekte des Genusses. Die vielen praktischen Hinweise geben dem Leser die Möglichkeit, seinem eigenen Leben in Zukunft die guten Sei-ten abzugewinnen...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 05.05.2001

Der Untertitel des Buches stünde der Besprechung von Gudrun Schury eigentlich auch nicht schlecht. Über's Genießen, scheint's, lässt sich genüsslich plaudern. Deshalb kurz: Schury ist hin und weg von dem Buch. Die Ausstattung - ein Gedicht! Der Hauch von Horaz und Hummerfarce verwandelt die Rezensentin selbst zur Küchenpoetin: "Raffiniert, wie Binsenwahrheiten ... als Fond erlesener Speisen dienen und Anekdoten wie Trüffel über die Geschichten gehobelt werden." Aber aufgepasst! Der vom Autor gepredigte Hedonismus kommt "freilich nicht einfältig" daher. Sowohl die anthropologischen Ursprünge als auch die ethischen wie sozialen Konsequenzen, meint Schury, würden verhandelt. Und richtig, Randows Plädoyer lautet ja auch, "die gemeinschaftsstärkende, friedliebende und glückschaffende Macht des Konsums zu nützen". Und das klingt - irgendwie fischig, oder?

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.04.2001

Kurz bespricht der Rezensent mit dem Kürzel "rox" das Buch von Gero von Randow, Publizist und Wissenschaftsredakteur bei der "Zeit". Hier gehe es um all das, so der Rezensent, was das Leben so richtig lebenswert macht: Augenweiden, Ohrenschmaus, Gaumenkitzel, körperliche Lust und geistige Höhenflüge. Die Kunst des Genießens sei von Randow "leichtfüßig" aus der Feder geflossen. Und so lässt der Autor denn auch alle Revue passieren, berichtet "rox", die für ihr ausschweifendes Leben berühmt wurden: Casanova, Balzac, Rossini - um nur einige anzuführen. Und auch an den gehetzten Zeitgenossen hat von Randow gedacht. Am Ende, informiert der Rezensent, führt er "Zehn goldene Regeln des Genießens" an. Wenn das kein Ansporn zum Lesen ist!

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