Was ist eigentlich Religion? Warum sind alle Religionen so ernst? Und: Warum liegen sie ständig miteinander im Streit? In diesem Buch zeigt Gerhard Staguhn, dass Religion nicht nur Glaubenssache ist, sondern auch ein großes geistiges Abenteuer. Für alle, die nach Werten und einer Orientierung fragen - vielleicht nicht nur, aber auch in der Religion.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2006
Für einen pickeligen 13-Jährigen keine ganz einfache Lektüre, warnt Matthias Dobrinski. Zum Glück ist er schon älter. Gerhard Staguhns religiöses Vademekum möchte Dobrinski dennoch allen Pubertierenden bis 30 ans Herz legen, die Antworten auf letzte Fragen suchen. Zwar gibt der Autor auch keine endgültigen Antworten, wie Dobrinski weiß, doch wer könnte das schließlich beim Thema Religion? Dass Staguhns Antworten zur Diskussion anregen, hält der Rezensent denn auch für das höchste der Gefühle. Weniger zufrieden scheint er über die durch den christlichen Schwerpunkt bedingte Nivellierung der Religionen und über die offenkundigen Ressentiments des Autors der katholischen Kirche gegenüber. An solchen Stellen wird das Buch dem Rezensenten einfach zu persönlich.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…