Dieses Brevier zeigt, dass Adam Smith (1723-1790) nicht nur ein glänzender Ökonom, sondern auch ein brillanter Moralphilosoph war, der die notwendigen institutionellen Voraussetzungen einer spontanen Ordnung, wie kaum einer nach ihm, erfasst und dargestellt hat. Dieses Brevier ist damit eine gute Einführung auch in das Thema Marktwirtschaft und Ethik.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.12.2002
Richtig interessant findet Hardy Bouillon dieses Buch über Adam Smith. Das hat vor allem damit zu tun, dass es nicht nur vom Ökonomen, sondern auch vom Moralphilosophen Adam Smith handelt. Ohne diese Facette seines Denkens sind nach Bouillons Meinung auch die Wirtschaftstheorien nicht vollständig. Zudem lobt der Rezensent an der Arbeit die Konzentration auf Wesentliche, wodurch Smiths "Gedankenreichtum durch eine Auswahl seiner Kernsätze erschließbar" gemacht wird. Dabei fehlt es nicht an den "klassischen Zitate" und trotz dieser Beschränkung aufs Wesentliche gewinnt der Leser einen umfassenden Überblick über Smiths Denken.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.08.2002
Keineswegs war Adam Smith nur der liberale Wirtschaftstheoretiker, als den ihn die Nachwelt in erster Linie im Gedächtnis behalten hat. Er hatte einen Lehrstuhl für Logik und Moralphilosophie - und moralphilosophisch war auch sein Bild von der "unsichtbaren Hand" begründet, die er in der Wirtschaft die Dinge richten sah. Aus der Verbindung von berechtigten Eigeninteressen und einer grundsätzlichen Gerichtetheit auf den anderen, der "Sympathie" und dem Streben danach, folgt für ihn die Ordnung des Wettbewerbs. Dieser Band ist eine Blütenlese aus Smiths Werk, versammelt "Textpassagen und Aphorismen", von denen die Rezensentin Karen Horn, die bald auch eifrig selbst daraus zitiert, glaubt, dass sie ein repräsentatives Gesamtbild des Denkers ergeben. Auch als Zitatensammlung, anwendbar auf Gegenwartsthemen, scheint ihr das Büchlein brauchbar.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…