Georges Anglade

Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt?

Roman
Cover: Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt?
Litradukt Literatureditionen, Kehl 2007
ISBN 9783940435019
Taschenbuch, 100 Seiten, 9,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Peter Trier. Haiti, 29. März 2003: Am zehnten Tag des Irakkriegs wird eine großartige Idee geboren, die die dreihundertjährige Pechsträhne des Landes beenden könnte: Und wenn Haiti den USA den Krieg erklärt? Schließlich sind die Wiederaufbau- und Hilfsprogramme, die gleich nach den Bomben und Fallschirmjägern vom Himmel regnen werden, schon eine Landung der Marines wert. Allerdings muss erst einmal ein Kriegsgrund her. Kein Problem für die besatzungserprobten Haitianer, sie kennen ihre Yankees. Eine aberwitzige Intrige nimmt ihren Lauf. Zwölf Stunden lang tanzt die Weltpolitik nach der Pfeife des kleinen Karibikstaates.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.02.2009

Um der hierzulande wenig bekannten Literatur aus Haiti auf die Sprünge zu helfen und einmal nicht die materielle Armut dieser zweitältesten Republik Amerikas, sondern ihre Kunst ins Licht zu rücken, empfiehlt uns Hans Christoph Buch einen Band aus der Reihe des Litradukt Verlags. Georges Anglades "brillante Politsatire", in der der Autor Haiti als Erdölquelle imaginiert, die das gesteigerte Interesse der USA weckt, verrät laut Buch die politischen Insiderkenntnisse Anglades und besticht durch treffsicheren Humor und eine hanebüchene, wenngleich für den Rezensenten absehbare Zuspitzung des Konflikts, die uns Buch selbstredend nicht weiter entzaubert.
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