Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren. Dem kleinkriminellen Waffenschieber Eddie "Fingers" Coyle droht der Bau, und Detective Dave Foley, sein Freund und Helfer bei der Polizei, stellt ihn vor eine schwierige Wahl: Die einzige Möglichkeit, dem Knast zu entgehen, ist, einen von seinen guten Kunden zu verpfeifen. Doch wer von den unzähligen Gangstern, die Eddie Coyle seine Freunde nennt, muss dran glauben? Für Jimmy Scalisi, einen skrupellosen Mobster mit besten Verbindungen, hat Coyle die Knarren für eine Serie von brutalen Banküberfällen besorgt. Von Jackie Brown erwartet Coyle eine neue Lieferung, ein ganz großes Ding, Maschinenpistolen für ein paar politisch sehr Engagierte. Und dann ist da noch Dillon, in dessen Bar Kontakte geknüpft und Geschäfte gemacht werden. In Eddie Coyles Welt wäscht zwar eine Hand die andere, aber hier spielt jeder sein eigenes Spiel…
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.02.2014
Fritz Göttler schwärmt über das lakonische Phlegma von George V. Higgins und seinen Geschichten. Dass der bereits 1971 erschienene erste Roman von Higgins nun neu übersetzt vorliegt, hält er für ein Fest. Nicht gerade für Fans der hardboiled Detective-Story, sondern eher für Leser, die den gut gebauten Fall schätzen, die Präzision des sanft gesetzten Wortes und Figuren, die alles andere als geradlinig agieren. Zeit, diesen bei uns noch vernachlässigten Krimimeister, der immerhin schon Vorlagen für Brad-Pitt-Rollen lieferte, zu ehren, meint Göttler.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…