Heiko Brandt war Ethnologe, bis ihn während einer Feldforschung ein traumatisches Ereignis aus der wissenschaftlichen Bahn warf. Jetzt ist er Hauptkommissar und Leiter des Sonderdezernats für Tötungsdelikte mit fremdkulturellem Hintergrund beim Berliner LKA. Dort führt ihn die enthauptete Leiche eines arabischen Geschäftsmanns mitten hinein in eine Verschwörung um illegalen Waffenhandel - und auf die Spur eines Täters, dessen Rachedurst noch nicht gestillt ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.01.2017
Drei Städte, drei Fälle, vier Autoren liest Rezensentin Sylvia Staude mit den Kriminalromanen von Maurizio de Giovanni, Thomas Raab und dem kongenialen Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter und ist, so unterschiedlich die Romane sind, von allen dreien recht überzeugt. Während Raab mit gut bekömmlichem Humor "kriminelle Schonkost" anbietet, tischt das clevere Berliner Duo ein perfekt abgeschmecktes Krimivergnügen auf, lesen wir. Am besten mundet ihr jedoch de Giovannis raffinierte Geschichte einer Kindesentführung, in der die Handlung zu Gunsten der feinfühligen Figurenzeichnung zurücktritt. "Trefflich eigensinnig" und unbedingt lesenswert, lobt die entzückte Rezensentin.
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