Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.06.2004
Georg Schilds "Zwischen Freiheit des Einzelnen und Wohlfahrtsstaat " ist, so Rezensent Gerd Habermann, "fleißig recherchiert", "theoretisch allerdings nur schwach strukturiert". Die Arbeit biete einen von Details und Zitaten überquellenden Abriss der amerikanischen Sozialpolitik, die "mit dem umfassenderen Ansatz kontinentaleuropäischer Sicherungs- und Umverteilungspolitik verglichen" werde. Von Präsident Franklin D. Roosevelt über Lyndon B. Johnson, Reagan und Clinton folge Schild der Geschichte des "sozialen Sicherungssystems nach preußisch-deutschem Vorbild" in den USA. Dieses habe in konservativen Kreisen immer einen schweren Stand gehabt, da persönliches Eigentum in den Vereinigten Staaten "fast religiös überhöht" werde. Für die Amerikaner, so zitiert Habermann den Bonner Wissenschaftler Schild, stehen "freedom und welfare-state noch immer in einem Spannungsverhältnis". Habermann jedoch ist skeptisch, ob ein solches Spannungsverhältnis wirklich besteht.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…