Den Verunsicherungen, die durch den Modernisierungsprozess und dem damit einhergehenden Strukturwandel im 19. Jahrhundert hervorgerufen wurden, versuchte vor allem das Bürgertum mit der Suche nach geschichtlicher und räumlicher Kontinuität zu begegnen. Regionale Geschichtsvereine kamen diesem Bedürfnis entgegen. Georg Kunz zeigt, wie die "Erfindung der Tradition" konkret ablief.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2000
Dieter Langewiesches Besprechung ist genau genommen weniger eine Buchrezension als vielmehr eine Inhaltsangabe. So referiert er das Geschichtsbild historischer Vereine und ihres bisweilen regionalen Selbstverständnisses und dessen Veränderungen. Zu den Stärken bzw. Schwächen des vorliegenden Bandes erfährt der Leser fast nichts, außer dass der Band "Geschichtsschreibung" bietet, die für "Geschichtswissenschaft" unerlässlich ist, und dass der Autor mit der spärlichen Quellenlage zur Erweiterung des Wirkungskreises der historischen Vereine zu kämpfen gehabt habe - genauso, wie die Autoren früherer Studien zu dem Thema auch.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…